Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich und Anbieter

Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung von Applyr zwischen Riza Aslan, Schulstraße 10L, 47199 Duisburg (nachfolgend „Anbieter“) und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.

2. Leistungsgegenstand

Applyr ist eine Webanwendung zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Die Anwendung läuft vollständig im Browser des Nutzers; Bewerbungsdaten werden nicht an den Anbieter übertragen. Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Anwendung, nicht den Erfolg einer Bewerbung.

3. Zugang und Laufzeiten

Ohne angemeldetes Konto mit aktivem Zugang zeigt Applyr die Startseite, die Preisseite und die rechtlichen Informationen. Sämtliche Editor-Funktionen setzen einen Zugang voraus, den es in zwei Formen gibt:

  • 3-Monats-Zugang: gilt drei Monate ab Kauf und endet automatisch. Es findet keine Verlängerung statt und es entstehen keine Folgekosten; eine Kündigung ist weder nötig noch erforderlich. Das Konto wird 14 Tage nach Ablauf automatisch gelöscht, sofern kein neuer Zugang erworben wurde.
  • Dauerhafter Zugang: gilt ohne zeitliche Begrenzung für die Lebensdauer des Dienstes (Ziffer 4).

Konten, die angelegt, aber nicht mit einem Kauf verbunden wurden, werden 14 Tage nach der Registrierung automatisch gelöscht.

4. „Dauerhaft“ und Einstellung des Dienstes

„Dauerhaft“ bezeichnet die Lebensdauer des Dienstes Applyr, nicht die des Nutzers oder des Anbieters. Der Anbieter beabsichtigt, den Dienst dauerhaft zu betreiben. Sollte der Betrieb dennoch eingestellt werden müssen, gilt:

  • Die Einstellung wird Inhabern eines dauerhaften Zugangs mindestens sechs Monate im Voraus per E-Mail angekündigt.
  • Bis zur Einstellung bleibt der Dienst uneingeschränkt nutzbar; erstellte Dokumente und Sicherungsdateien liegen ohnehin beim Nutzer und bleiben von einer Einstellung unberührt.
  • Inhabern eines dauerhaften Zugangs, deren Kauf zum Zeitpunkt der Ankündigung weniger als 24 Monate zurückliegt, wird der Kaufpreis anteilig erstattet.

5. Vertragsschluss und Zahlungsabwicklung

Die Darstellung im Shop ist kein bindendes Angebot. Mit dem Betätigen der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Nutzer ein Angebot ab (§ 312j Abs. 3 BGB). Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Zugangs zustande.

Verkauf und Zahlungsabwicklung erfolgen über Paddle.com Market Limited (Merchant of Record); für den Kaufvorgang gelten ergänzend die im Checkout verlinkten Bedingungen von Paddle. Vertragspartner für die Nutzung des Dienstes nach diesen AGB bleibt der Betreiber.

6. Preise

Alle Preise sind Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Diese wird von Paddle als Verkäufer (Merchant of Record) berechnet und abgeführt. Der Betreiber selbst ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG; auf die im Checkout ausgewiesene Steuer hat das keinen Einfluss.

7. Nutzungsrecht

Der Nutzer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der kostenpflichtigen Funktionen für die Dauer seines Zugangs. Die Weitergabe der Zugangsdaten ist nicht gestattet. Die mit Applyr erstellten Dokumente gehören uneingeschränkt dem Nutzer; ihre Verwendung ist in keiner Weise beschränkt.

8. Datensicherung

Der Nutzer ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Der Anbieter hält keine Kopie vor und kann verlorene Daten nicht wiederherstellen. Applyr stellt dafür eine Export- und Importfunktion bereit.

9. Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine durchgehende Erreichbarkeit, schuldet sie aber nicht. Wartungsfenster und Störungen können die Erreichbarkeit vorübergehend einschränken. Einmal geladen, funktioniert Applyr auch ohne Verbindung weiter.

10. Gewährleistung und Haftung

Es gelten die gesetzlichen Vorschriften, für digitale Produkte insbesondere §§ 327 ff. BGB. Die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ist ausgeschlossen, soweit nicht Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit betroffen sind oder wesentliche Vertragspflichten verletzt werden.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaats unberührt.